Ruhrgebiet

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit
und neues Leben blüht aus den Ruinen

Auf kaum eine Landschaft paßt dieses Schillerwort so unmittelbar wie auf das Ruhrgebiet und seine Entwicklung.
Die auf den Ruinen des Krieges aufgebauten Monokulturen Kohle und Stahl prägten Jahrzehnte lang
das Gesicht der Landschaft.

Visualisiert hier durch das Hüttenwerk Rheinhausen, Förderturm und Kokerei Zollverein Essen,
Hammerkopfturm Schwerin, Gasometer Oberhausen und Maschinenhalle Zeche Zollern Dortmund.
Zentrale Figur der alten Arbeitswelt – der Bergmann Untertage.

In ihrer Bedeutung sind alle diese Objekte Signale des “Alten“ und gleichzeitig beeindruckende Zeugen für die Veränderung des neuen Ruhrgebiets.
Faszinierende Symbiose mit Kunst - Gasometer: Christos „The  Wall“.

Die Industrielandschaft verändert sich. Natur “frisst“ Industrie.
Abraumhalden werden begrünte Signalhügel, gekrönt von Landmarken -“Tetraeder–Bottrop.

Aus ehemaligem Industrieland wird Landart – gesäte Gravurbilder - “Mechtenberg“ – Essen.

In ihrer Modernität fast ins neue Jahrtausend passend: Pumpwerk Alte Emscher Duisburg, erbaut 1914,
Kuppel identisch mit der des Peters-Doms in Rom und futuristischer Förderturm Zeche Rossenray – Kamp-Lintfort. Die New Economy, coole wenig menschenfreundliche Glaspaläste, neue Energiequellen
z.B. SolarTechnologiepark Rhein-Elbe – Gelsenkirchen.

Der sich selbst überlassene Mensch ist der elektronischen Kommunikation und der Technik schutzlos ausgeliefert. Leonardo’s “Goldener Schnitt“ läßt ahnen, dass vielleicht doch der Mensch das Maß aller Dinge ist.

Hinter der Sky-Line der neuen Zeit droht schon das Abendrot.

Zurück zum Anfang? Metamorphose als Kreislauf?

Triptychon Öl auf Leinen 100 x 300

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